Ein Moment mit Gott im Februar 2009

Di., 10.02.2009

Ich fühle mich von Gott geschlagen.
Wenn er sich um mich kümmert tut es weh.

Jedes Wort, das er an mich richtet, ist eine schallende Ohrfeige, die einen schmerzhaften Abdruck hinterlässt.
Ich muss weinen, weil Gott sich um mich kümmert und es so weh tut.

Ich frage:
Gott, warum tust du mir immer so weh?
Warum kannst du nicht hier sein und mich einfach nur mal lieb in den Arm nehmen?
Es heißt, du seiest wie ein Vater! Also warum bemerke ich dich nur, wenn du mir weh tust?

Ich erhalte Antwort.
Im Gottesdienst.
Sie fühlt sich an wie eine schallende Ohrfeige und ich muss wieder weinen.

Die Antwort lautet:
Jedes Mal, wenn dich eine Schwester oder ein Bruder anlächelt, nehme ich dich in den Arm. Jedes Mal, wenn du mitten am Tag Geschwistern begegnest, zeige ich dir, dass ich da bin und auf dich aufpasse.
Jedes Mal, wenn du ein Lied hörst, das du magst, sitze ich direkt neben dir.
Jedes Mal, wenn du dich draußen über das Singen der Vögel oder die Schönheit der Landschaft freust, bin ich da und sage dir: Du bist mein Kind! Ich habe dich gern! Ich bin immer für dich da! Und ich werde auf dich aufpassen, solange du es möchtest!


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