Ein anderer Blick... Kaum hast du die eine hinter dir, zerrt die nächste an deinen Nerven: Gemeint ist die gemeine Baustelle! Irgendwie sind sie überall. Sie tauchen selbst dort auf, wo man dachte, dass alles doch eigentlich noch in Ordnung wäre...
Man hat das Gefühl, nicht wirklich voran zu kommen, auf der Stelle zu treten. Wie schön wäre endlich einmal wieder freie Fahrt, laufen lassen, Gas geben, durchstarten.
Aber nein. Stop and Go ist angesagt.
Ja, so ist das mit den Baustellen. Und auch die ganz persönlichen „Baustellen“ geben einem manchmal das Gefühl, dass man nicht so recht voran kommt. Man hat den Eindruck, sich nicht mehr zu entwickeln, im Trott zu sein. Und ist das eine Problem gelöst, dann hemmt ein neues die freie Entfaltung.
Ganz ehrlich: Wer denkt bei Baustellen schon an etwas Positives?
Aber wozu sind sie dann eigentlich da?
Da soll etwas repariert, in Stand gesetzt, saniert oder in seiner Funktionstüchtigkeit erhalten werden. Die obligatorische Geschwindigkeitsbegrenzung dient dabei der Sicherheit aller Beteiligten und schafft die Voraussetzung zur Herstellung eines besseren Zustands. Und auch, wenn man es nicht immer sieht: Es wird gearbeitet!
Vielleicht hast du bei deinen „Lebensbaustellen“ auch manchmal das Gefühl, es geht zu langsam voran, es geschieht ja gar nichts. Aber blicke doch einmal aus einer anderen Perspektive auf die Baustellen, die vordergründig nur wie ein Hemmschuh wirken. Am Ende sollen sie nach vorn bringen. Und sie sind ja nicht gemacht, um dich aufzuhalten, sondern um dein Fortkommen zu fördern und auch in der weiteren Zukunft sicherzustellen. Und irgendwann hat auch die längste Baustelle einmal ein Ende.
Auf deiner Fahrt zum Ziel: Gute Reise!
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