Premiere: Zum ersten Mal fanden die Kindergottesdienste für die 10 - 14-Jährigen und für die 6 - 9-Jährigen am selben Sonntag in einer Gemeinde statt: Am Sonntag, dem 11. März 2018 trafen sich die Kinder mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in der Gemeinde Melle.
Die Kindergottesdienste starteten mit allen Kindern mit einem gemeinsamen Gebet im Kirchenschiff, dann "trennten sich die Wege".
Die 6-9-Jährigen versammelten sich im Kinderraum im Untergeschoss der Kirche und erfuhren in der begleitenden Sonntagsschule was es mit dem GEBET auf sich hat. Wenn wir den lieben Gott, unseren himmlischen Vater auch nicht sehen, können wir dennoch mit ihm in Verbindung treten: wenn wir zu ihm beten. Wir können ihm alles sagen, Dank, Bitte und Fürbitte, er hört uns immer zu jeder Tages- und Nachtzeit. Wofür wir danken und bitten können und dürfen wurde den Sonntagsschülern anhand einer "Gebetsuhr" nahe gebracht. Jedes Kind durfte anschließend seine eigene "Gebetsuhr" gestalten und sie diente dann als Altarschmuck.
Gemeinsam wurde u. a. das Lied "Beten hilft" geübt. Vor dem Beginn des Gottesdienstes bildeten die Sonntagsschüler eine Gebetskette und brachten ihren ganz persönlichen Dank oder ihre Bitten vor den himmlischen Vater. Dem Gottesdienst lag das Textwort aus Matthäus 7, 7 zugrunde: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Priester Mirko Bielz erläuterte den Kindern in seinem Predigtbeitrag, dass der liebe Gott immer bei uns ist und ging auf die verschiedenen Situationen des Lebens ein, die in dem gemeinsam gesungenen Lied "Beten hilft" beschrieben werden. Auf unseren himmlischen Vater dürfen wir uns stets verlassen, er schenkt uns seine Hilfe, so dass wir manchmal nur staunen können, wie er Dinge lenkt. Aber er wies auch darauf hin, dass manchmal Bitten und Wünsche nicht erhört werden, denn der liebe Gott sieht viel weiter als wir und bewahrt uns dadurch vor Gefahren, die wir gar nicht sehen konnten.
Auf die anschließende Feier des Heiligen Abendmahls stimmte Priester Tobias Ceh in seinem Predigtbeitrag ein.
Der Gottesdienst endete mit Gebet, Schlusssegen und dem gemeinsam gesungenen dreifachen Amen.
Alle Kinder versammelten sich noch zu einem Gruppenfoto um den Altar und freuten sich dann auf die "Hot Dogs", die sie zusammen mit den KiGo-Kindern 10-14 genießen durften.
© Bezirk Osnabrück
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