Kurz vor dem Weihnachtsfest besuchte Bischof Michael Eberle aus Bielefeld die Gemeinde Osnabrück. Ein für die Adventszeit etwas ungewöhnliches Wort lag dem Gottesdienst zugrunde, war es doch dem Geschehen rund um den Einzug Jesu in Jerusalem zuzuordnen:
Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Lk 19,38 Dennoch sei der Adventsgedanke im Bibelwort lebendig: Die Jünger Jesu erkannten Jesus als den König, dessen Reich sich jedoch nicht in politischer Macht oder gesellschaftlichem Einfluss offenbare, vielmehr verwiesen sie schon auf die himmlische Dimension, so der Bischof. Gott wolle, dass allen Menschen geholfen werde, und dieser Wille zum Heil sei universal. Er sei nicht an die Herkunft, die Ethnie oder die wirtschaftlichen und persönlichen Umstände des Gläubigen gebunden, sondern er überwinde all das, was Menschen als trennend oder hinderlich definierten, erläuterte der Bischof. Der Bischof fasst die Gedanken markant zusammen: „Ohne das Heil ist alles nichts.“, und er appellierte an die Gläubigen, von dieser Überzeugung immer wieder ein Zeugnis abzulegen. „Was in Dir lebt, das darf auch nach außen dringen!“ – diese Aufforderung gehe alle Christen an, die Jesus Christus und das Heil in ihm angenommen hätten. Nach einer Predigtzugabe des Gemeindevorstehers Bezirksevangelist Reinhold Zielasko feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl. Im Anschluss verabschiedete sich der Bischof mit den besten Wünschen für ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest.
© Bezirk Osnabrück
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